von Kokoro Tamashii » Mo Apr 23, 2007 13:41
Bei der nachfolgenden Geschichte handelt es sich um ein Relikt aus der Urversion Nightwinds. Es ist eine Geschichte des Users Epizon, welchem auch alle Rechte an der Geschichte gehören. Ich, Kokoro Tamashii, habe nichts daran verändert, die Geschichte befindet sich im Originalzustand.
Ein neuer Freund
Eines Tages wollte Indor ein paar Heilkräuter im Wald sammeln. Sie verabschiedete sich von mir und Fireshadow und ging los.
Als sie dann im Wald angekommen ist, flatterte sie immer dich über den Boden, damit sie auch keine Kräuter übersah. Doch plötzlich hörte sie ein wiefen hinter einem Busch. Vorsichtig flatterte sie hinter den Busch und sah einen Wolfs Welpen der in eine Bärenfalle getappt war. Indor flog etwas näher und blickte den armen Welpen in die Augen.
Diese spiegelten furcht und schmerz wieder. Immer noch erschrocken über den Anblick des Welpen flatterte sie nach Hause um mich und Fireshadow zu holen.
Ich zog meine Kleidung an und wir gingen los.
Beim Welpen angekommen, sah ich mich erstmal nach einer Mutter oder nach einem Vater des Welpen um, doch kein spur der Eltern. Der arme ist in Zwischen ohnmächtig geworden und lag regungslos da. Vorsichtig öffnete ich die Falle und nahm den Welpen mit zu uns nach Hause.
Dort verband ich seine Pfote und legte ihn in Fireshadows Körbchen.
Fireshadow selbst schlief in der zeit mit in meinem Bett.
Als der Welpe dann eines morgens aufwachte, versteckte er sich in einer Ecke des Raumes.
„Hey kleiner, wir wollen dir doch nichts tun.“, vergewisserte ich ihn und wollte ihn beruhigen. Natürlich hörte er nicht auf mich, das hätte mich auch gewundert. Also versuchten wir ihn mit Futter aus seiner Ecke heraus zu locken. Anfangs klappte es nicht, doch nach einer Weile siegte wohl doch die Neugier in den kleinen Welpen und er kam langsam und schnuppernd heraus. Ich hielt ihm meine hand entgegen, doch sobald ich die hand hob, zuckte er zusammen und versteckte sich wieder in seiner Ecke. Ich ließ das Futter liegen und setzte mich erstmal an einen Tisch und beobachtete ihn.
Nach einer gewissen zeit kam er wieder vorsichtig heraus getapst und fraß
das Futter. Doch so bald das Futter alle war, ging er wieder in die Ecke. Ich verteilte noch eine Futterspur, doch diesmal blieb ich am ende sitzen und wartete ab. Langsam aber sicher kam er dann wieder heraus getapst und fraß alles auf. Als er dann schließlich an meiner Hand ankam, schnupperte er erst an dieser und blieb dann stehen. Eine ganze Weile stand er da und blickte mich an.
Doch dann wurde er zutraulicher und er schmiegte sich an meine Hand. Konnte er etwa wittern, dass ich ihn nichts tun wollte?
Nach dann knapp zwei Tagen hatten wir den Welpen soweit gebracht, dass er keine Angst mehr hatte und wir ihn ohne weiteres streicheln konnten.
Dann kam der große Tag und wir konnten seinen Verband abnehmen. Vorsichtig schnitt ich den Verband an einer Seite auf und nahm ihn ab. Die Wunde war gut verheilt, nur eine Narbe war noch zu sehen.
Nun konnte er wieder herumtollen und spielte mit Fireshadow und Indor. Ich war gerührt, als ich sah, wie viel spaß die drei miteinander hatten.
So vergingen einige Monate, doch dann kam der Tag, an dem der inzwischen größer gewordene Welpe, falls man ihn überhaupt noch so nennen konnte, wieder ausgesetzt wurde. Wir hatten ihn schon lange Zeit zuvor auf diesen Tag vorbereitet, doch viel uns der abschied von ihm schwer. Wir gingen zu der Stelle, wo Indor ihn gefunden hatte und saßen ihn dort aus. Indor war so traurig, das sie weinte. Deshalb wollte sie es kurz machen und sagte einfach nur: „ Pass auf dich auf.“ Drehte sich um und flog nach Haus. Fireshadow und ich verabschiedeten uns auch noch und gingen auch.
Dort angekommen mussten wir Indor erstmal trösten.
(c) by Epizon
Die Feder ist mein Schwert, die Worte meine Magie!
