Okay, der Abtippdienst vorort ist mal wieder unterwegs.
Ich tippe nur das ab, was ich hier vor meiner Nase habe, diskutieren kann man immer noch darüber
Nixe (althochdeutsch
nihhus "Krokodil", verwandt mit altindisch
nijanas "sich waschend"). Der männliche Nix (Nicker) war ursprünglich ein Wasserungeheuer tierischer Art und galt als bösartig; in Schweden ist er unter dem Namen Näck bekannt. Die weibliche Nixe ist ein Wassergeist mit menschlichem Oberkörper und dem Schwanzteil eines Fisches. Nixenähnliche Wesen als Wassergeister gibt es bei zahlreichen Völkern, vgl. bei den Sklaven ->
Rusalka, bei den Japanern ->
Ningyo.
E. Mogk, Nixen (Reallexikon der germanischen Altertumskunde, hrsg. vom J. Hoops, 3), 1915-1916; D. Strömbäck, Some Notes on the Nix in Older Nordic Tradtion (Essays in Honor of Fr. L. Utley), New Brunswick, N. J. 1970.Ningyo (japanisch für "Fischmensch"), ein Fabeltier mit menschlichem Oberteil und Fisch-Unterleib, meist weiblichen Geschlechts. Daher auch als "Wassernixe", "Seejungfrau", "Meerweib" übersetzt. Manchmal wird sie mit der Seekuh (Dugong, japanisch:
jugon) identifiziert.
Rusalka, dämonische weibliche Wesen bie den Ostslawen. Es sind Wassernymphen, die in Neumondnächten auf Waldwiesen tanzen; ihr schallendes Gelächter tötet Menschen. Im Allgemeinen sind sie nackt oder tragen gürtellose weiße Gewänder. Der Name - auch in der Form Russalka - dürfte über das altrussische
rusalija (ein Frühlingsfest) auf die für den antiken Balkan belegten Rosalien und amit auf ein ursprünglich mit dem Totenkult zusammenhängendes römisches Rosenfest zurückgehen.
N. Reiter, Rusalka (Mythologie der alten Slawen, WdM 2), 1973. N. Arrowsmith. Die Welt der Naturgeister, 1984.(c) L U R K E R, Manfred : Lexikon der Götter und Dämonen.
Nixe: S. 299.
Ningyo: S. 296
Rusalka: S. 350-351