Ich glaube, es ist Zeit, hier endlich mal einen
ordentlichen botanischen Anfang zu machen. (Sein wir ehrlich, die Regenbogenstaude war irgendwie alles andere als ordentlich und das... andere Ding verdrängen wir lieber

; ) Ich bin zwar im Moment zu frustriert um zu glauben, dass sich irgendjemand ernsthaft dafür interessiert was ich hier tippe, aber ich hab grad auch nichts besseres zu tun:
Anyway, jedenfalls hab ich da was:

Ich weiss, ich weiss, die Dinger sehen aus als könnte man sich die Zähne dran ausbeissen, aber so hart sind sie wirklich nicht, meine zeichnerischen Fähigkeiten sind nur... bescheiden...
Anyway, einen wirklichen Namen haben die Dinger noch nicht. Sie laufen derzeit unter dem Arbeitstitel "
Crystal-Berry" (Weil's einfach besser klingt als "Kristallbeeren"

; )
Hier einige Facts:
PflanzeDie Beeren wachsen an kleinen, ca. Kniehohen Bäumchen, welche für ihr Wachstum viel Wasser benötigen und deshalb man sie oft an Flussufern und/oder in Sumpfgebieten findet. Ausserdem brauchen diese Bäumchen viel Licht. Amsonsten sind "
Crystal-Berry"-Bäume recht anspruchslos und wachsen auch auf nährstoffarmen Böden. Dies erklärt sich durch das weit verzweigte Wurzelnetz, dass die Bäumchen bilden. Immer wieder versuchen Leute, einen "
Crystal-Berry"-Baum als Zierpflanze in einem Blumentopf zu ziehen; dieser Versuch bleibt meistens erfolglos, da der Baum den Topf schon nach kurzer Zeit mit seinen Wurzeln sprengt oder eingeht. Bietet man dem Baum jedoch z.B. in einem Garten ausreichend Platz wird man lange Freude an ihm und seinen Früchten haben.
Obwohl das Holz der Bäume auch lange nach dem Fällen angenehm süss riecht wird es selten verarbeitet, da die Pflanzen einfach zu klein und zierlich sind und man eine irrwitzige Menge an Bäumen bräuchte um ein Möbelstück zu fertigen. Das Holz gilt jedoch als edel und wird teuer gehandelt.
Der sogenannte "Süsse Raum" im Tempel der Sainalia in Trion, welcher ganz und gar mit "
Crystal-Berry"-Holz ausgekleidet wurde, gilt als überragender Tribut an die Göttin des Wohlstandes, aber auch als Musterbeispiel für Dekadenz.
BlütenIn den späten Frühlingsmonaten Sabelia und Atésy beginnt der Baum, kleine, zarte Blüten von weisslich-blauer Farbe zu bilden. Die glockigen, allerdings nicht verwachsenen, Blüten duften intensiv süss und ziehen eine Vielzahl von Insekten an, welche auf der Suche nach Nektar in den Blütenkelch kriechen und so den goldgelben Blütenstaub von den gebüschelten Staubblättern aufnehmen und weiter verbreiten.
BlätterDie Blätter des "
Crystal-Berry"-Baumes sind schildförmig, ganzrandig, von intensivem, dunklem Grün und werden mit einem Durchmesser von bis zu 10 Zentimetern erstaunlich gross. Die wechselständigen, gestielten Blätter werden Mancherorts zum Kochen, insbesondere zum Dämpfen, verwendet, da sie den Speisen ein feinsüssliches Aroma übertragen. Auch werden Blumensträusse und Gestecke gerne mit "
Crystal-Berry"-Blättern dekoriert, da sie einen leicht wächsernen Glanz und eine angenehm glatte Oberfläche besitzen.
FrüchteIn den beginnenden Sommermonaten bilden sich aus den Blüten schliesslich kleine Beeren, welche zwischen 7 und 10 Zentimetern lang sind und einen Durchmesser von ca. 2 bis 3, bei besonders grossen Exemplaren bis zu fast 4 Zentimetern an der breitesten Stelle haben. Eine Beere wiegt 4 bis 8 Gramm.
Obwohl es auch rundere Exemplare gibt, sind die Beeren meist tropfenförmig und besitzen viele Kanten, ähnlich wie ein geschliffener Kristall, was ihnen zumindest den Arbeitstitel einbrachte. Die glänzende Oberfläche und das halbdurchsichtige Fruchtfleisch verstärken diesen Eindruck zusätzlich. Das Fruchtfleisch ist von fester Konsetenz.
Farblich umfassen "
Crystal-Berries" fast das gesamte Spektrum von Blautönen. Je nach Reifegrad der einzelnen Beeren kann die Farbe variieren. Je dunkler die Farbe ist, desto reifer ist die Beere. Sehr helle Früchte sollten noch nicht gepflückt werden, besonders dunkle gelten oft als überreif und sollten, wenn überhaupt, nur noch zur Herstellung von Likör und ähnlichem verwendet werden.
Im Inneren der Beere befindet sich ein Samenstrang von glänzender, hellbrauner Farbe, welcher aufgrund seiner äusserst fasrigen Beschaffenheit als unschmackhaft gilt.
Reife "
Crystal-Berries" sind in erster Linie eins: pappsüss. Abgesehen von dem extrem süssen Geschmack besitzen sie kaum Eigengeschmack, weshalb sie oft zum Süssen diverser Speisen und Getränke verwendet werden. Wie bereits oben erwähnt werden besonders überreife Beeren oft auch zu Likören und Schnäpsen verarbeitet. (Von denen einige übrigens in Tante Emmas Laden käuflich zu erwerben sind - Volljährigkeit wird vorausgesetzt!) Mancherorts wird auch Essig aus den Beeren hergestellt, was als exquisite Delikatesse gilt und ebenso gehandelt wird wie kandierte oder eingelegte "
Crystal-Berries". Auch eine Verarbeitung zu Sirup ist möglich. Ausserdem sind "
Crystal-Berries" äusserst beliebt bei Giftmischern und Alchemisten um übelschmeckende Mixturen auf zu bereiten.
Uff, hab ich irgendwas vergessen?