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Der blaugebänderte Haifrosch

Eigene Tier- und Pflanzenarten geben einer ordentlichen Fantasywelt erst die richtige Würze. Hier geht's zum Gewürzsschrank... Ich meine natürlich zum entsprechenden Unterforum.

Der blaugebänderte Haifrosch

Beitragvon Kokoro Tamashii » Di Feb 16, 2010 01:45

Der Blaugebänderte Haifrosch

Äussere Merkmale

Blaugebänderte Haifrösche erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 30 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 3,2 Kilogramm. Ihre Hinterbeine sind äusserst kräftig und lang, die Oberrschenkel erreichen bei ausgewachsenen Tieren die Dicke eines menschlichen Handgelenks. Die hellblau gefärbten Schwimmhäute zischen den Zehen reichen bis zu den Zehenspitzen. Die Haut des blaugebänderten Haifrosches ist von intensiver, dunkelblauer Färbung und mit hellblauen Streifen versehen. Die Pupillen der goldfarbenen Augen sind waagerecht gestellt.
Haifrösche verfügen über drei Reihen kleiner, jedoch äusserst scharfer Zähne.

Lebensraum

Die Blaugebänderten Haifrösche leben in den warmen Wassern der südlichen Meere. Äusserst bemerkenswert ist, dass sie nicht in Süss- sondern in Salzwasser leben. Zum Leben an Land sind sie zwar durchaus fähig, jedoch verlassen sie das Wasser nur selten. Haifrösche sind stets in Küstennähe zu finden.

Sozialverhalten, Fortpflanzung und Jungtiere

Die Paarungszeit der blaugebänderten Haifrösche ist von Mitte Melian bis Mitte Atésy (Das heisst Mitte/Ende Frühling, Leute.)
Werben zwei Männchen um dasselbe Weibchen, kommt es zu blutigen Kämpfen bis einer der Kontrahenten sein Leben lässt. Haifrösche sind monogame Tiere. Bekämpft ein jüngeres Männchen ein älteres um um dessen Weibchen zu werben und geht als Sieger hervor, akzeptiert ihn das Weibchen in der Regel nicht als neuen Partner. Erstaunlicherweise wird diese Monogame Lebensweise auch von anderen Schwarmmitgliedern unterstützt und verteidigt: Akzeptiert das Weibchen eines besiegten Männchens den Sieger des Kampfes als neuen Partner, so wird es von den anderen Weibchen des Schwarms getötet und gefressen. Ansonsten neigen Haifrösche jedoch nicht zu Kannibalismus und verhalten sich ihren Artgenossen gegenüber ausserhalb der Paarungszeit eher friedlich.
Der blaugebänderte Haifrosch klebt seine erstaunlich kleinen Laichballen gerne an Wasserpflanzen fest. Die oft amorph geformten Laichballen, die nach dem Aufquellen nur etwa die Größe eines Pflaumen- bis Pfirsichkerns haben, werden an flachen Stellen mit Wasserpflanzenvegetation bevorzugt an untergetauchte Halme geklebt. Die Eizahl je Klümpchen beträgt nur 3 bis 100; dafür kann ein Weibchen aber mehrere Dutzend davon in einer Nacht ablegen. Die Eier sind oberseits dunkelblau, unterseits weisslich gefärbt.
Die Entwicklungsdauer der Gelege variiert nach den vorherrschenden Umgebungs- und Wassertemperaturen. In Laichballen, die zum Boden des Gewässers absinken, entwickeln sich die Embryonen deutlich langsamer als in Gelegen, die unter der Wasseroberfläche direkt dem Sonnenlicht ausgesetzt sind.
Geschlüpfte Larven sind zunächst etwa sechs bis zehn Millimeter lang und von hellblauer Färbung, die mit zunehmendem Alter in das bekannte dunkelblau mit den helleren Streifen wechselt. Für die Larvalentwicklung bis zur Metamorphose benötigen sie je nach Wassertemperatur und Ernährungszustand zwischen 80 und 120 Tagen. Kurz vor der Umwandlung sind die Kaulquappen bereits zwischen 10 und 18 Zentimetern groß. Sie besitzen einen lang auslaufenden, kräftigen Ruderschwanz mit auffällig breiten Flossensäumen. Der obere Saum reicht bis zwischen die Augen. Die Augen liegen in der Draufsicht in weitem Abstand zueinander an den Kopfseiten. Haifroschkaulquappen sind hervorragende Schwimmer, die sich blitzschnell feindlichen Zugriffen entziehen können. Die Atemöffnung ihrer inneren Kiemen befindet sich an der linken Körperflanke. Die Oberlippe trägt zwei Zahnreihen, die Unterlippe drei.
Bei günstigen Witterungsverhältnissen können bereits Mitte Lidor die ersten frisch metamorphosierten Jungtiere an Land angetroffen werden. Sind die Sommermonate überwiegend kühl und verregnet kann es auch vorkommen, dass die Haifroschlarven ihre Entwicklung im Liam noch nicht vollzogen haben. Solche Exemplare haben dann kaum eine Überlebenschance, da die Überwinterung der Larven bei dieser Amphibienart in der Regel nicht erfolgreich ist, auch, weil die Tiere gegenüber niedrigeren Temperaturen besonders empfindlich reagieren.
Meist verlassen die Jungtiere die Gefilde ihrer Eltern und gründen neue Schwärme. Einige Wenige verweilen allerdings ihr leben lang an dem Ort wo sie geboren wurden.
Haifrösche bilden oft Schwärme mit mehr als 100 Tieren.


Nahrung

Während der Keimentwicklung im Ei, aber auch noch im Anheftstadium nach dem Schlupf ernähren sich die Larven durch den im Körper deponierten Dottervorrat. Sobald die Kaulquappen frei schwimmen, beginnen sie mit der aktiven Nahrungssuche. Im Allgemeinen fressen sie unselektiv organisches Material, das ihnen vor die Raspelzähnchen und Hornkiefer kommt. Überwiegend sind dies mikroskopisch kleine Algen sowie aus ihrer direkten Umgebung. Dabei werden Pflanzen, Steine und andere Oberflächen nach solchen Nahrungspartikeln abgeweidet. Ältere Larven knabbern auch an Tierkadavern, wie zum Beispiel toten Fischen und Lurchen sowie ertrunkenen Mollusken und Landinsekten. Beim Auffinden solcher Nahrungsquellen werden die Kaulquappen offensichtlich durch Geruchs- bzw. Geschmacksstoffe geleitet.
Heranwachsende wie adulte Laubfrösche begeben sich normalerweise mit Einbruch der Dämmerung auf Nahrungssuche. Hierzu bilden sie grosse Jagdgemeinschaften. Das Geheimnis ihres Jagderfolgs liegt allein in der Zusammenarbeit vieler Tiere. Ein einzelner Haifrosch kann höchstens einem kleinen Fisch gefährlich werden, während viele von ihnen auch einen erwachsenen Menschen oder weit grössere Beutetiere zur Strecke bringen können, von welchem sich der ganze Schwarm teils wochenlang ernähren kann.

Feinde

Vorallem Vögel sind den Haifröschen im Larven- und Kaulquappenstadium gefährlich. Auch adulten Tieren können grössere Vögel und Säugetiere gefährlich werden. Jedoch nur sofern der Haifrosch alleine ist. Einem ganzen Schwarm kann höchstens ein Drache etwas anhaben, da die Kraft der Haifrösche nicht ausreicht um Drachenschuppen durch zu beissen.

Unterarten, Verwandte, erwähnenswerte Abweichungen von der Norm

Es gibt Gerüchte um eine Population von rotgebänderten Haifröschen in den nördlichen Meeren.
Die Feder ist mein Schwert, die Worte meine Magie!


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