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Turbulenzen in der Wüste [Historisches]

Hier könnt ihr den Usern noch unfertige Geschichten zeigen und euch Ideen und Anregungen holen.

Turbulenzen in der Wüste [Historisches]

Beitragvon Leon von Ryo » Fr Okt 12, 2007 16:52

Interfectio ---> Die Ermordung

„Irgendwo hier muss es doch sein“, murmelte der Mann vor sich hin. Er befand sich gerade in einer grossen hölzernen Bibliothek. Er hatte gerade ein Buch herausgezogen, und suchte offenbar etwas. „Seltene Schriftrollen, in diesem Buch hatte ich doch das Rezept für den weissen Tautropfen versteckt, warum ist es dann nicht hier drin?“ Er starrte auf die Beschreibung dieses Zaubertrankes: Weisser Tautropfen, Trank, wird aus den Blüten des Schattenkrautes, welche mit Zitronensaft vermischt werden gemacht, verstärkt das magische Potenzial, verkürzt das Leben. „Ja, ja das weiss ich, ich will das Rezept haben und nicht so eine dämliche Beschreibung.“ Er schnauzte das Buch an, als ob es ihm antworten würde. Doch da erblickte er so eben einen Zettel, auf dem stand: Das Rezept für den weissen Tautropfen befindet sich im Regal mit dem Buchstaben W, gleich neben dem Werk Wie regiere ich richtig, als er diesen Zettel sah, erinnerte er sich wieder daran, dass er kürzlich das Buch Wie regiere ich richtig konsultiert hatte. Dabei hatte er sich nochmals das Rezept für den weissen Tautropfen angesehen, als ob ihm die Schriftrolle Regierungstipps geben könnte. Da er ziemlich faul war, hatte er das Rezept einfach zusammen mit dem Buch zurück in das Regal gestellt und sich eine Notiz geschrieben. Er ging zum Regal mit dem Buchstaben W als Kennzeichen und nahm die Schriftrolle heraus. Er setzte sich in den Stuhl, wobei sein Wappen deutlich vom Mondlicht beleuchtet wurde. Das Wappen bestand aus einem sehr kleinen runden Schild, auf dessen Oberfläche ein grosses C eingeritzt wurde. Aus dem Schild sprangen kleine abgerundete Stacheln hervor, welche das C durchbohrten. Dieses Wappen passte sehr gut zur restlichen Erscheinung des Mannes, er hatte kurzes braunes Haar und blaue Augen. Er trug ein königsblaues Hemd sowie eine dunkelblaue Hose dazu. Sein Umhang schimmerte so sehr, dass man meinen könnte, er wäre aus reinem Silber gemacht worden. Die Schriftrolle schien sehr interessant zu sein, denn er las sie mehrmals durch und blätterte zudem in den Büchern Seltene Schriftrollen und Runen verstehen leicht gemacht.

Währendessen schlich sich vor dem Palast, in welchem sich diese private Bibliothek befand eine sonderbare Gestalt herum. Der unbekannte Mann hatte kurze schwarze Haare, sowie feuerrote Augen. Er kleidete sich ganz in schwarz, was wohl eher der Tarnung denn der Ästhetik dienen sollte. An den Eingangstoren des Palastes befanden sich zwei Wachen. Sie fragten sich gerade, was sie hier eigentlich machten, da es bisher noch keinen einzigen Eindringling gegeben hatte. Leider konnten sie ihre Diskussion nicht zu Ende führen, da sie von schnellen Handkantenschlägen getroffen wurden und zu Boden gingen. Als der schwarz gekleidete Mann sah, dass die Wachen ihm jetzt unmöglich noch Schwierigkeiten bereiten konnten, schlich er sich durch das Tor in den Palast hinein. Er schien offenbar jemanden zu suchen, da er den Namen Claude mehrmals leise vor sich hinmurmelte. Da er den Palast nicht kannte, landete er zuerst in der Küche. Dort wurde er beinahe von einem Dienstmädchen gesehen, er konnte jedoch gerade noch rechtzeitig in den Gang zurückhuschen. Danach ging er in die Bibliothek, wo er Claude, den Mann mit dem Wappen, traf, welcher gerade zu Bett gehen wollte. „Richard Mortable, was will denn ein Steuerbeamter noch so spät hier? Und wie seid Ihr hereingekommen? Ich hatte den Wachen doch angeordnet, zu so später Stunde niemand mehr hineinzulassen.“, sagte Claude.
„Ich habe mich selbst hereingelassen, deine Wachen habe ich schlafen geschickt, Claude du Bouclier, du überheblicher König unseres schönen Reiches, ich habe noch ein Hühnchen mit dir zu rupfen!“, mit diesen Worten zückte er seine beiden silbernen Dolche.
„Mortable, was soll das, was wollen Sie mit den Dolchen?“, fragte Claude und Richard antwortete: „Dich töten natürlich, für das, was du uns, den Bewohnern von Imperios Dracuum angetan hast. Du hättest wohl den Lebenslauf deiner Steuerbeamten besser prüfen sollen, denn so hast du einen Assasinen als Steuerbeamten angestellt.“

Richard stiess mit einem seiner Dolche zu, doch Claude wich geschickt aus und fragte, warum Richard dies denn täte. Daraufhin antwortete Richard: „Du hast vielen Bewohnern des Reiches ihre Existenzgrundlage genommen, als du den Verkauf von Rauschmittel verboten hast. Und alles nur deshalb, damit du als einziger den Trank Weisser Tautropfen
besitzt. Viele mussten deshalb in entfernten Edelsteinminen gearbeitet und einige waren auch damit zufrieden, aber die meisten finden, dass du als König absolut ungeeignet bist und deshalb werde ich dich jetzt auch absetzen!“ Er schwang bedrohlich seine Dolche und Claude begriff, dass er nicht ewig ausweichen konnte. Claude dachte, er sei als König unbesiegbar, daher versuchte er ohne Waffen gegen Richard zu kämpfen. Er zerrte ein dickes Buch aus einem Regal der Bibliothek und versuchte Richard damit zu erschlagen. Doch dieser war schneller und zerschnipselte mit einem Dolch das Buch, während er Claude eine Wunde mit dem anderen zufügte. Das Buch brach auseinander und Claude zusammen. Er schrie nach den Wachen, aber Richard schlug ihm hart ins Gesicht und er wurde bewusstlos. Mit einer raschen Abfolge von Schnitten und Stichen stellte er sicher, dass Claude die Nacht nicht überlebte. Nun musste er sich aber beeilen, um nicht von den Palastwachen gefasst zu werden. Er ging durch den Hinterausgang der Bibliothek zu den Ställen, er kletterte auf das niedrige Dach der Ställe und sprang von dort aus zur Palastmauer, von welcher er wieder zurück Richtung Palasttor rannte. Die Torwachen waren mittlerweile wohl in der Bibliothek zu Gange, da Richard keinerlei Wachen entdecken konnte. Er rannte über den Markt in Richtung seines Hauses. Unterwegs kam er an der Schmiede vorbei, ein grösseres Gebäude, welches aus Steinen und Holz gebaut wurde. Dort arbeitete der Schmied gerade, da es nachts in der Wüste Nemi´sras, in deren Mitte Ryuuperiu liegt, wenigstens erträglich warm war. Dann endlich ereichte er sein Haus, welches eigentlich nur ein grösseres Zelt war, dessen Küche, Wohn- und Esszimmer einzig von Stoffpaneelen voneinander abgetrennt waren. Er war gerade dabei in sein Zelt zu gehen, da bemerkte er jemanden, der sich hinter ihm befand. Er drehte sich um und erschrak…

Insulitus occursus -> Eine ungewöhnliche Begegnung


Richard sah einen Mann, welcher gut und gerne ein Doppelgänger von ihm hätte sein können, wenn er nicht gänzlich andere Haare und Kleidung gehabt hätte. Der Mann hatte kurzes weisses Haar sowie feuerrote Augen. Er trug weisse Kleidung, es schien so, als sei Richards Doppelgänger sein genaues Spiegelbild. Noch ehe sich Richard darüber Gedanken machen konnte, sprach der Doppelgänger auch schon los: „Factum infectum fieri non potest.“ Richard verstand kein Wort, ihm war jedoch klar, dass er offenbar von seinem Doppelgänger bei seiner Tat gesehen geworden sein musste. Er zückte seine Dolche, doch bevor er mit ihnen zustechen konnte, wurde er auch schon von seinem Doppelgänger entwaffnet. „Du sprichst offenbar kein Latein? Ich wollte sagen: <<Geschehenes kann nicht mehr ungeschehen gemacht werden>>
Bereust du deine Tat?“ fragte er Richard. Noch bevor Richard antworten konnte, sah er den Körper seines Gegenübers schrumpfen. Als es nur noch etwa Katzengrösse hatte, verlor es seine menschliche Hülle und Klauen und Schuppen kamen zum Vorschein. Richard sah zum ersten Mal einen Drachen, daher antwortete er nicht auf die Fragen des Drachen, sondern stellte eigene: „Wer oder was bist du? Warum bist du so klein? Was willst du hier und seit wann beobachtest du mich schon?“ Offenbar schien der Drache gutmütig zu sein, denn er begann Richards Fragenkatalog abzuarbeiten, er erzählte ihm er hiesse Kirossano und sei ein Pyrotitdrache. Er erklärte ihm, dass Pyrotitdrachen sehr klein seien und über grosse magische Fähigkeiten des Feuers verfügten. Als Richard erneut darauf pochte, zu erfahren, seit wann er ihn beobachtet habe, machte der Drache eine gefühlsvolle Pause. „Ich möchte zuerst eine Antwort hören, bevor ich dir dies sage“, entgegnete der Drache schliesslich. Richard antwortete, er bereue seine Tat keineswegs, denn erstens sein er ja von Berufswegen Mörder und zweitens habe er eine persönliche Abneigung gegen diesen König, der bereits so viele Menschen aus reinem Egoismus in den Ruin getrieben hatte, gehabt. Nun pochte Richard jedoch darauf, zu erfahren, wie lange er schon von dem Drachen beobachtet wurde. Der Drache sagte, er habe ihn seit dem K.O-Schlagen der Wachen beobachtet und sei ihm danach unauffällig gefolgt.

Daraufhin fragte Richard den Drachen, ob dieser ihn bei Vivienne, der Frau des ermordeten Herrschers anschwärzen wird. Als der Drache dies verneinte, seufzte Richard auf, doch der Drache stellte noch eine Bedingung: „Da ich dir geholfen habe, dein Volk zu retten möchte ich, dass du, sobald du König geworden bist, mich in das Reich der Drachen begleitest und mir dort hilfst, den Streit zwischen den Metall- und den Farbdrachen zu schlichten.“ Richard lachte, denn er fand es komisch, dass ausgerechnet ein Berufsmörder einen Streit schlichten sollte. Doch er wusste, dass er das Angebot annehmen musste, denn täte er es nicht, wäre dies sein Tod. Vivienne würde ihn sofort köpfen lassen, wenn sie erfahren würde, dass er ihren Mann getötet hatte. Er hatte zwar vorsorglich eine von Vivienne irrtümlicherweise unterschriebene Abdankungsurkunde vorbereitet, doch besagte Art. 122 des Krönungsgesetzbuches (KGB), dass ein Mann, welcher den amtierenden Herrscher ermordet hatte, auf keinen Fall gekrönt werden durfte. So fügte er sich missmutig den Wünschen des Drachens und versprach ihm zu helfen, sobald er gekrönt sei und den Hof verlassen könne. Kirossano schnurrte vor Freude darüber, dass Richard sich seinen Wünschen beugen würde. Der Drache sah zu den Monden hinauf und knurrte etwas, was Richard als <<Es ist Vollmond>> auffasste. Richard sah selbst zu den Monden hinauf und er genoss einige Augenblicke den Anblick der Vollmonde. „Lyneros strahlt heute besonders hell“, murmelte er. Als er seinen Blick von den Monden abwandte, war Kirossano verschwunden. Richard war verwundert, doch da Kirossano ihm sein Wort gegeben hatte, ihn nicht zu verraten, war er nicht besorgt. Er schlenderte langsam zu seinem Zelt und dachte über die kommenden Zeiten nach…
Zuletzt geändert von Leon von Ryo am Di Mai 20, 2008 06:37, insgesamt 5-mal geändert.
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Leon von Ryo
 

Beitragvon Kokoro Tamashii » Di Okt 23, 2007 14:16

Huhu ^.^

Also ich hab mir die Geschichte mal angesehen und naja, wie ich eben bin hab ich noch ein bisschen was zu meckern und ein paar Tipps für dich ^.^
Well, ich hab lange überlegt wie ich meinen Kritik-Beitrag gliedern soll und bin zu dem Schluss gekommen, dass es wohl am besten ist, wenn ich für den „handwerklichen“ Teil Oberbegriffe setze und beim Inhalt noch einmal von oben bis unten durch gehe.
Da man sich über Inhalte ja immer schreiten kann, fangen wir mit dem handwerklichen Teil an. Erster Oberbegriff ist:

Interpunktion

Ich lese ja öfters mal Werke von jungen, noch eher unerfahrenen Schreiberlingen und ein Satz, den ich beim Kritisieren sehr oft sagen muss ist
Um Himmels Willen, mach mehr Kommas!

Und ich hätte NIE gedacht, dass ich das, was ich DIR jetzt sage, jemals sagen muss:
Mach bitte ein paar Kommas weniger.
Auch wenn wir sie im Deutschunterricht nicht lang und breit durchgekaut haben, auch Punkte sind wichtig und manchmal hast du Kommas, wo ein Punkt besser gepasst hätte.
Als er in seinem kleinen Häuschen ankam, stand seine Frau Chiara bereits im Flur und erwartete ihn, als sie ihn sah, fragte sie ihn auch gleich aus:

Dieser Satz ist ein gutes Beispiel um dir zeigen, was ich meine. Nach „…und erwartete ihn…“ wäre ein Punkt besser, weil der Satz/die Handlung „in sich abgeschlossen“ klingt. Sie steht da und erwartet ihn, das ist eine Handlung. Und dann kommt die nächste, darum: Punkt dazwischen. (Ja, man kann auch zwei ineinander abgeschlossene Handlungen zu einem Satz verknüpfen, aber dazu braucht’s etwas mehr als nur ein kleines Komma…)
…ich muss etwas mit euch besprechen.“, als er dann selbst in die…

Da ist das Komma wirklich überflüssig.
Jetzt, wann gehört hinter eine direkte Rede ein Komma?
Ein Beispiel:
„Ich heisse Kokoro.“ Das Mädchen lächelte ihn an. <- Hier braucht’s KEIN Komma, zwischen den beiden Sätzen. Sie haben nichts mit einander zu tun.
„Ich heisse Kokoro“, sagte das Mädchen und lächelte ihn an. <- Hier ist das Komma nötig weil die direkte Rede und das „Nachfolgende“ zusammengehören. Und VORSICHT: Wenn nach der direkten Rede ein „sagte/schrie/flüsterte/wasauchimmer“ kommt, fällt der Punkt am Ende der direkten Rede WEG. Ausrufezeichen und Fragezeichen BLEIBEN aber.
Anyway, zurück zu deinem Satz. Das Komma gehört weg, das „als“ logischerweise gross geschrieben und ein Absatz wäre dort auch Wünschenswert.
Damit gehen wir über zum nächsten Oberbegriff:

Orthographie

Die war super. Wirklich, ich habe auf Anhieb nur einen kleinen Fehler gefunden:
Claud du bouclier

„Du Bouclier“ ist doch ein Eigenname, also müsste es gross geschrieben werden ^.^

Das war's auch schon mit der Orthographie. Weiter geht mit der

Form

Als er dann irgendwann doch eingeschlafen war, schlief er lange und wachte am anderen Tag erst um 10 Uhr auf. Ach, verdammt ich habe verschlafen, jetzt aber schnell, ich muss die Familie zusammentrommeln. ,dachte er und schrie: „Chiara, Raul, Nayara, Maxim, Ivo kommt bitte alle in die Stube, ich muss etwas mit euch besprechen.“, als er dann selbst in die Stube trat und die Kinder und Chiara nach und nach eintrafen, erzählte er von der „Arbeit“ von letzter Nacht: „Ich habe eine gute Nachricht für euch: Ich habe letzte Nacht unseren allseits verhassten Herrscher getötet, somit sind wir die neuen Herrscher…“, er hatte diese Worte kaum ausgesprochen, als ihm Maxim auch schon in dieselben fiel: „Aber, Vater nur weil du unseren Herrscher getötet hast, sind wir doch nicht die neuen Herrscher, denn er hatte ja auch eine Frau, Brüder und Kinder.“ „Wenn du mich mal ausreden lassen würdest Maxim, dann würde dir auch klar werden, warum ich dies so gesagt habe, denn wie ihr alle ja wisst, bin ich zur Tarnung Steuerbeamter und somit konnte ich zwischen zwei Bewilligungen für neue Steuern eine Abdankungsurkunde zugunsten von mir stecken und diese törichte Vivienne, die Frau des Herrschers hat sie auch noch unterschrieben. Da nach altem ryuutanischem Recht nur die Anrechte der Anwesenden gelten und die Brüder oder die Kinder zu weit entfernt wohnen, haben wir nichts mehr zu befürchten.“


Rein von der Form her, steckt in diesem Absatz ein typischer Anfängerfehler.
Bei Dialogen gehört zwischen das Ende einer Rede der einen Person und dem Anfang einer Rede der nächsten Person ein Zeilenumbruch. Das erleichtert das Lesen.
Und als wäre das nicht schon genug, hab ich noch etwas Formelles zu bemängeln: Die Denkerei.
Erst mal: Ich persönlich bin ja kein Fan von „direktem Denken“ also Gedanken als wörtliche Rede. Ich verwebe die Gedanken meiner Figuren lieber durch indirekte Rede mit dem restlichen Text, aber das ist Geschmackssache.
Der Punkt, den ich dir mit dem Rotstift einkreise ist folgender: Es ist nicht nötig, das Gedachte kursiv zu schreiben. Setz es in Anführungszeichen und behandel es ganz normal wie gesprochenes, wie wissen ja, dass es gedacht wird, wenn danach ein „dachte er/sie/es“ kommt.
Der nächste Punkt sind Zahlen im Text. 1, 2, 3 und so weiter machen sich irgendwie nicht so gut. Zahlen bis 12 sollten ausgeschrieben werden (also eins, zwei, drei….zehn, elf, zwölf). Ich für meinen Teil schreibe sie sogar bis zwanzig aus, aber das läuft dann wieder unter „künstlerische Freiheit“ ;) Ausgeschriebene Zahlen sehen in einem Text einfach besser aus.
Well dann stört mich noch dieser kleine Satz:
Ich musste heute noch ein wenig länger „Arbeiten“, aber es hat uns einiges eingebracht.

Hier hättest du das „arbeiten“ gut kursiv schreiben können, damit man merkt, dass er das Wort betont. Anführungszeichen in einer direkten Rede (die ja ebenfalls wieder in Anführungszeichen steht) verwirren oft eher, als dass sie helfen.

So, dann noch etwas zur

Wortwahl

Ich finde, „Herrscher“ ist ein unglaublich schwammiger Begriff. Es gibt so viele Arten von Herrschern: Könige, Kaiser, Kalifen, Zaren, Grafen, Herzoge, Barone und Fürsten, um nur einige zu nennen.
Ich denke, es wäre gut, wenn du, anstatt immer nur „der Herrscher“ zu schreiben, auch einmal ein anderes Wort und/oder den eigentlichen Namen des Herrschers benutzt (gerade der Name deines Herrschers kommt meiner Meinung nach viel zu spät vor der Nachname von Richard auch, aber dazu später mehr). Vor allem weil es auf Dauer langweilige wird, immer „der Herrscher“ lesen zu müssen. Ausserdem würdest du durch diese genauere Definition auch etwas klarer machen, welchen „Rang“ Claud du Bouclier im gesamten Reich hatte. Sofern Tormenta del Sable kein Stadtstaat ist (wovon ich jetzt mal nicht ausgehe ^.~) gehört es ja zu einem grösseren Reich, eventuell sogar zu einem Grossreich, das sich über mehrere kleine Reiche und Stadtstaaten erstreckt und von einem Kaiser oder Imperator regiert wird.
Dann dieser Satzteil am Anfang:
von dem nun nicht mehr ganz so lebendigen Mann

Es tut mir leid, ich musste lachen. Irgendwie klingt dieser Satz so, als wäre er noch ein bisschen lebendig. Vor allem wenn man den restlichen Schreibstil der Geschichte ansieht, scheint dieser (unfreiwillig) komische Satzteil nicht ganz zu passen.
Auch etwas unpassend:
vom Tode des Herrschers herumgereicht

„Vom Tode des Herrschers“ klingt eher gehoben. Das ist an sich weder falsch noch schlimm, wenn dir gehobene Sprache beim Schreiben liegt, dann brauch sie. ABER „herumgreicht“ klingt dagegen eher salopp, umgangssprachlich. Es passt einfach nicht recht zusammen. Ich würde dir wirklich empfehlen, es zu überdenken.
zu Gunsten von mir

Hier wäre „zu meinen Gunsten“ besser. Der Dativ ist ja bekanntlich dem Genitiv sein Tod ;)
Ausserdem habe ich noch eine Kleinigkeit, die aber nicht unbedingt falsch ist: nämlich die Stube. Wie gesagt, das Wort an sich ist nicht falsch, es wird auch im Hochdeutschen verwendet, aber es klingt etwas… altertümlich… Verstehst du, was ich meine? Ausserdem bezeichnet die Stube im hochdeutschen nicht zwingend das Wohnzimmer, so wie im schweizerdeutschen. Vielleicht solltest du auf „Wohnzimmer“ oder „Hauptraum“ oder etwas Ähnliches zurückgreifen…

Well, ich glaube, das war alles, was mir zum Handwerklichen einfällt…
Damit kämen wir nun zum subjektiven Teil, nämlich dem

Inhalt

Als erstes, der Kapiteltitel.
Ich mag Untertitel, aber bei Kapiteltiteln sollte man meiner Meinung nach darauf verzichten. Diese „Oder“-Titel kommen mir persönlich immer so vor, als hätte sich der Schreiberling nicht entscheiden können… Ich würde sagen, belass es bei „Die Krönung“, das reicht.
Well, dann bin ich der Meinung, dass du am Anfang eine gute Möglichkeit vergibst, Atmosphäre und Spannung zu erzeugen. Der Mord am Herrscher von Ryuuperiu ist ja eine wichtige Schlüsselszene, sie setzt die ganze Geschichte um die Familie Mortable erst in Gang. Hier hättest du übrigens auch eine gute Möglichkeit den Namen des Herrschers und Richards Nachnamen zu erwähnen.
Aber wenn der Leser in die Geschichte kommt, ist diese wichtige Schlüsselszene bereits vorbei. Ich fände es sehr spannend, gemeinsam mit Richard über die Dächer der Stadt und die Mauern des Palastes zu klettern und in die Bibliothek zu gelangen. Oder mit Claud in eben dieser Bibliothek zu sein, einen gemütlichen Abend dort zu verbringen und auf einmal zu bemerken, dass man nicht allein zu sein scheint, seine aufkommende Panik zu fühlen, eventuell sogar einen kurzen Kampf mit Richard zu führen. Aber das kann ich nicht, so spannend das wäre und ich finde das sehr schade, denn neben der Spannung und der Atmosphäre, die du so erzeugen könntest, könntest du mir ganz nebenbei auch eine Menge Beschreibungen liefern, so dass ich ein bisschen Ahnung habe, wie es in Tourmenta del Sable aussieht.
Sieh es so: Der Titel einer Geschichte ist deine Werbung. Aber der Anfang entscheidet darüber ob ein Leser die Geschichte auch weiter liest.
Generell bin ich der Meinung, dass deine Geschichte mehr Beschreibungen vertragen könnte. Das ist auch so ein Anfängerfehler: Man vergisst schnell, dass man selber zwar alles im Kopf hat, weiss wie Charaktere und Umgebung aussehen, man das alles aber auch dem Leser erklären muss. Wir, die Leser, können nicht in deinen Kopf sehen (und bei manchen Schreiberlingen bin ich froh, dass ich es nicht kann…), deshalb musst du schreiben und erklären, wie es in Tourmenta del Sable aussieht. Und das Beste ist, je nachdem, wie du beschreibst kannst du verschiedene Stimmungen aufkommen lassen und so eine gewisse Atmosphäre schaffen.
Well, ich bin etwas vom Thema abgekommen, glaube ich, aber ich halte das für einen wirklich ganz wichtigen Punkt (darum reite ich jetzt auch so darauf rum).
Anyway machen wir weiter:
Bei diesem Mann handelte es sich um den Herrscher des Reiches Ryuuperiu, dieses Reich lag mitten in der Wüste, etwa 3 Tagesritte von der berühmten Nightwind-Schule für Magie und Kampfkunst entfernt.

Ähm… zunächst einmal, drei Tagesritte erscheinen mir als zuwenig. Die Wüste (Ihr Name lautet übrigens Nemi´sras) ist gelinde gesagt gross, mehr noch, es ist die grösste und gefährlichste Wüste ganz Betrayas. „Mitten in der Wüste“ und „etwas drei Tagesritte von Nightwind entfernt“ beisst sich da etwas… Ausserdem bin ich persönlich der Meinung, dass eine Geschichte so geschrieben werden sollte, dass man sie auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Wenn du nun schreibst, dass Ryuuperiu drei Tagesritte von Nightwind entfernt liegt, dann setzt du quasi voraus, dass der Leser eine gewisse Ahnung hat, wo Nightwind liegt. Spar dir die Erwähnung Nightwinds lieber auf, bis Nightwind für die Geschichte wichtig wird.

Auch zu Richards Wohnstatt muss ich sagen, dass du sieh beschreiben solltest. Wie sieht Richards Zuhause aus? Ist es ein kleines Häuschen, eine herrschaftliche Villa, eine armselige Hütte, ein Raumschiff vom Planeten Zikolon?
Ok, dass das Raumschiff totaler Quatsch ist brauche ich wohl nicht zu erwähnen, aber alles andere wäre durchaus denkbar. Ausserdem, ich habe keine Ahnung, wie Richard, Claud oder Chiara aussehen, was für Kleider sie tragen. Anyway, ich glaube, langsam hast du’s begriffen, mit dem Beschreiben… ich bin ja schon still… Weiter im Text!

Es war doch eine gute Idee von mir, die Arbeit als Steuerbeamter weiterzuführen, obwohl ich längst mein Geld mit Auftragsmorden verdiente. So konnte ich zwischen zwei Bewilligungen für neue Steuern eine Abdankungsurkunde stecken, welche die törichte Frau des Herrschers, die für die Steuerfrage zuständig war, sofort unterzeichnet hatte.

Die Idee ist gut! Die Idee ist super, aber du erklärt die ganze Sache später noch mal. Es ist etwas doppelt-gemoppelt. Ich würde dir raten, das hier rauszulassen und die Erklärung später zu bringen, den Leser quasi mit Richards Familie aufzuklären. Zumal das hier ja nur eine halbe Erklärung ist. Halbwissen kann eine äusserst gefährliche Sache sein (oder man kann die Leser damit wunderbar reinlegen und überraschende Storylines schaffen, aber das ist was für Davongelaufene…. äh… Fortgeschrittene!)
es ist doch schon fast halb 2

wachte am anderen Tag erst um 10 Uhr auf

Die Zeitangaben stören mich, ganz ehrlich. Ok, die mechanische Uhr wurde zum ersten Mal 1335 urkundlich erwähnt, das ist früher als ich erwartet hatte. Trotzdem fände ich ein „Es ist spät“ oder „Die Sonne stand schon hoch am Himmel“ passender… Einfach was das Setting angeht. (Ich könnte mir vorstellen, dass so eine mechanische Uhr anno 1335 auch noch recht teuer war.)
einen Laib Brot

O.O Einen ganzen Laib? Wow, Richard hat einen gesunden Appetit…
Anyway, ich finde es übrigens toll, dass Richard vier Kinder hat! Grossfamilien waren früher ja sehr häufig. Schade dass bisher nur Maxim wirklich einen grösseren Auftritt hatte. Woher hast du den Namen Nayara? Eigenkreation? Der gefällt mir wirklich saumässig gut!
unseren allseits verhassten Herrscher getötet

Allseits verhasst? Ich glaube, hier wäre etwas Hintergrundwissen für den Leser notwendig. Was hat der gute Claud denn gemacht, dass er beim Volk unbeliebt war? Im Moment klingt das so ein bisschen nach „Das ist der Böse und der ist… ähm… böse eben. Warum? Weiss man ned, ist auch ned wichtig, Hauptsache er ist richtig böse!“ Gib Claud einen Beweggrund, ein Motiv, warum er das tut, was er tut (und überleg dir auch, was er tut! Bitte!) Nimm am besten ein Geschichtsbuch zur Hilfe, ich bin sicher da findest du die eine oder andere Anregung ;)
Da nach altem ryuutanischem Recht nur die Anrechte der Anwesenden gelten und die Brüder oder die Kinder zu weit entfernt wohnen, haben wir nichts mehr zu befürchten.

Hey, Vivienne hat zu Gunsten von Richard abgedankt, damit verfallen meiner Meinung nach auch die Reche der Kinder und Geschwister Clauds. Ich denke, das kannst du rauslassen. Sie hat abgedankt, die Mortables sind neue Herrscher Ryuuperius und gut ist.
Das mit der Selbstkrönung… naja, es gefällt mir nicht sooo gut, aber ist dein Ding...
Einen dummen Spruch kann ich mir allerdings nicht verkneifen:
Sollte jemand etwas gegen diese Krönung haben, so möge er jetzt sprechen oder für immer schweigen.“

*nach links guck* *nach rechts guck* Keiner? Gut, dann dürfen sie die Krone jetzt küssen!
Ok, das war jetzt fast etwas böse… Im Ernst, auch wenn ich dieses Selbstkrönungsding nicht so propper finde: DA müssen definitiv mehr Beschreibungen hin, so was kann man richtig gut zu fetten, schillernden Detailmonstern aufpumpen. Do it! *drop* Ich wollt ja eigentlich nimmer auf den Beschreibungen rumreiten…

Well, jetzt wo es gegen das Ende zugeht muss ich noch einmal richtig aufdrehen, denn jetzt wird’s irgendwie richtig unlogisch.
Vivienne erwacht also (um ca. 11 Uhr morgens, wohlgemerkt, denn so spät dürfte es mittlerweile doch sein…) geht erstmal duschen (sehr modern der Palast, ich muss schon sagen…), zieht sich dann an und geht in die Bibliothek, wo sie ihren toten Mann findet.
Ok… Man müsste davon ausgehen, dass so ein Herrscherehepaar doch ein recht grosses Bett zur Verfügung hat. Gehen wir weiter davon aus, dass jeder seine eigene Bettdecke und sein eigenes Kopfkissen hat. Und zusätzlich gehen wir davon aus, dass die beiden ein fleissiges Dienerlein haben, das dieses grosse, komfortable (*gähn* irgendwie werd ich müde), ja gerade zu königliche Bett jeden Morgen, nachdem die Herrschaften aufgestanden sind, frisch macht. Also die Kissen zurecht zupft, die Decke aufschüttelt und so weiter.
Wenn wir von all diesen Gegebenheiten ausgehen (und die Gegebenheiten sind nun wirklich nicht abwegig) dann finde ich es etwas abwegig, dass Vivienne nicht auffällt, dass ihr Herr Ehegatte am vorherigen Abend ganz offensichtlich nicht ins Bett gekommen ist. Unlogik ahoi. Und das ist noch nicht alles, denn:
Sie schrie so sehr, dass sie ihr Dienstmädchen aufweckte

Ah… ja… Was, um Himmels Willen, ist das für ein faules Dienstmädchen, das um elf noch pennt? So’n Dienstmädchen sollte eigentlich mit den Hühnern aufstehen! (Abgesehen davon: Hey, wir sind in der WÜSTE. Hast du eine Ahnung, wie heiss es um 11 Uhr morgens in der Wüste ist? Da is nix mehr mit schlafen, es sei denn du hast eine gute Klimaanlage, wovon ich jetzt mal nicht ausgehe…) Ehrlich, ICH hätte die schon längstens gefeuert.
Apropos feuern, das würde ich auch mit dem Rest der Dienerschaft machen. Und zwar aus folgendem Grund:
Scheinbar weiss JEDER auf dem Marktplatz, dass der Herrscher tot ist. Wir ziehen daraus den Schluss, dass ihn jemand gefunden hat. Aber der FRAU des Ermordeten sagt Keiner Bescheid!
Ich meine, wenn ich Königin wäre und mein Mann würde ermordet… Also ehrlich, das ist etwas, das ich erfahren wollen würde, auch wenn man ihn mitten in der Nacht findet und man mich dafür aus dem Bett holen müsste. Die haben sich offenbar nicht einmal die Mühe gemacht, ihn weg zu räumen, was sind denn das für Diener? Ich weiss ja nicht, aber das scheint eine ganz schöne Gurkentruppe zu sein…
Dafür ist die gute Viv, aber ganz schnell wieder beruhigt… Mal ehrlich, sie findet ihren Mann und heult. Verständlich. Dann sagt ihr das faule Dienstmädchen, dass sie jetzt der Obermotz im Reich ist und ALLES IST GUT! Klingt, als hätten Claud und Viv eine sehr harmonische, liebevolle Ehe geführt...
Und dann… Für ihre Krönung gefasst sein? Ich mein… Sie is doch schon Herrscherin, das heisst, sie müsste theoretisch bereits gekrönt worden sein… Sie kriegt höchstens eine Amtseinführung oder so was in der Art…
Dieser ganze Abschnitt STROTZT vor Unlogik, so leid es mir tut.
Und der letzte Satz… Naja, der Versuch eines Cliffhängers… So wirklich ist er nicht gelungen, was aber auch mit dem Gesamteindruck der Geschichte liegt. Aber ich habe durchaus schon schlechtere Cliffhänger gesehen.

Well… Word zeigt mir an, dass ich mit meiner Kritik auf Seite 6 Angekommen bin… Zeit für ein Fazit.
Es ist das Werk eines Anfängers und man merkt das. Viele Fehler sind Fehler, die man als Anfänger eben macht, das ist halb so wild. Ich meine, wir alle haben irgendwann angefangen und haben die Selben Fehler auch gemacht. Oder noch schlimmere. (Als ich mit dem Schreiben angefangen hab, war ich etwa so alt wie du jetzt. Himmel, meine erste Geschichte war sooooooooo schlecht!)
Und hey, es gibt nicht nur Dinge, die ich bemängle. Ich mag zum Beispiel die Namen deiner Charaktere und Orte sehr! Die Idee ist im groben auch ganz gut. Es sind Ansätze für eine gute Geschichte da, du musst nur noch an der Umsetzung feilen. Das kriegst du hin, ich weiss es!

Wenn du jetzt deprimiert bist, dann verstehe ich das sehr gut. Ich wäre ziemlich deprimiert, wenn ich zu 1 ½ Seiten Text 6 Seiten mit Kritik bekommen würde… Ich bin auch jetzt, da ich doch schon seit einiger Zeit schreibe, immer etwas down wenn ich Kritik bekomme. Das geht vielen Schreiberlingen so. Ich denke, daran ist nichts Falsches. Und sein wir ehrlich, gegen Ende war’s doch etwas… Nunja, es geht sicher auch etwas konstruktiver XD
Es verlangt auch niemand, dass du all diese Sachen, die ich jetzt aufgezählt habe von heute auf morgen verbessert und danach schreibst als hättest du nie etwas anderes getan. Viel wichtiger ist, dass du versuchst, dich stetig zu verbessern, immer mehr, mit jedem Kapitel, so dass die Kritiken immer kürzer werden können und das Lob in einem Kommentar überwiegt. (Ich kenne da einen Schreiberling, der seit mehr als zwei Jahren darauf besteht, ein Anfänger zu sein und deshalb jede Kritik an ihrem Werk als persönliche Beleidigung und Einschränkung ihrer künstlerischen Freiheit sieht. Selbst wenn es nur ein Hinweis auf einen Tippfehler ist... Das kann’s ja wohl nicht sein…)

Gut, ich habe am Anfang etwas von Tipps gesagt, nicht wahr? Hier sind sie.

1.Versuch, dir das Geschriebene laut vor zu lesen. Klingt komisch, sieht auch bescheuert aus, wenn jemand ins Zimmer kommt, aber es hilft dir, den Lesefluss zu verbessern. Denn lesen tut man mit den Augen, aber die Augen sind nicht für Sprache gemacht. Die Zunge und das Ohr schon. Darum merkt man beim lauten Lesen viel schneller, wo’s im Text hapert. Dann merkst du sicher schnell, wo ein Punkt sinnvoller ist als ein Komma ^.^

2.Versuch doch mal, wenn dir langweilig ist und du grad nichts zu tun hast, das Beschreiben zu üben. Such dir ein hübsches Landschaftsbild aus einem Buch oder aus dem Internet und versuch, dieses Bild so genau wie möglich zu beschreiben. Früher oder später bekommst du ein Gefühl für die Beschreibungen.

3. http://wortschatz.uni-leipzig.de/ Die Seite ist klasse, wenn man Synonyme sucht oder einem die Bedeutung eines Wortes nicht ganz klar ist. Ich finde, dieses Angebot sollte man unbedingt wahrnehmen! Nicht zuletzt weiss sich die Studenten der Uni in Leipzig sicher viel Arbeit damit gemacht haben.

4.Nimm Kritik nicht persönlich. Die meisten Leute wollen dir nur zeigen, wo du noch Schwächen hast. ;) Und immerhin nehmen sich diese Leute teilweise wirklich viel Zeit um dir diese Schwächen aufzuzeigen und dir Bespiele und Vorschläge zubringen, wie du es besser machen könntest.

Well, ich glaube, jetzt bin ich fertig.

Kokoro
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Beitragvon Leon von Ryo » Fr Nov 09, 2007 18:22

Da du mir meine Geschichte ja vollkommen auseinander genommen hast, habe ich die Geschichte noch einmal und hoffentlich besser geschrieben. Ich habe nun aus dem einen Kapitel zwei gemacht, da ich die Schlüsselzene, den Kampf zwischen Richard und Claude ein wenig heraus heben wollte, und es nun schon mit dem ersten Teil des ursprünglichen Kapitels 1,5 Seiten wurden. Ausserdem werde ich den anderen Teil nochmals überdenken müssen und einiges abändern, er folgt später. Ich hoffe, dass ich wenigstens einen Teil deiner Ratschläge befolgt habe und dass ich wenigstens eine halbe Seite weniger Kritik erhalte.


Edit: So ich hab noch ein paar Veränderungen angebracht, wenn ihr die Geschichte jetzt langsam annehmbar findet, werde ich mich mal ans zweite Kapitel machen, ansonsten muss ich die Geschichte wohl noch mal überarbeiten.
Zuletzt geändert von Leon von Ryo am So Nov 11, 2007 15:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Leon von Ryo
 

Beitragvon Kokoro Tamashii » Fr Nov 09, 2007 20:46

Leon von Ryo hat geschrieben: Ich hoffe, dass ich wenigstens einen Teil deiner Ratschläge befolgt habe und dass ich wenigstens eine halbe Seite weniger Kritik erhalte.

Das wär schon ne grosse Verbesserung ^.^ Ich denke, die nächste Kritik wird sicher weniger Seiten haben, beim letzten Ding waren ja auch viele recht ausführliche Erklärungen dabei ^.^
Ich werd's mir auf jeden Fall ansehen und dir sagen, was ich dazu meine ^.^
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Re: Turbulenzen in der Wüste [Historisches]

Beitragvon Leon von Ryo » Di Mai 20, 2008 06:50

So, das zweite Kapitel wäre jetzt auch da, auf das dritte und vierte müsst ihr wohl noch bis nach der Con warten, da ich denke, dass ich leider vor den Sommerferien nicht mehr dazukommen werde, die Geschichte weiter zu schreiben.

Zum Verständnis hier der Artikel 122 des Krönungsgesetzbuches:

KGB Art. 122:

1. Eine Person, sei es eine natürliche oder juristische, kann unter keinen Umständen gekrönt werden, wenn die amtierende Herrschaftsperson durch ihre Hand stirbt (sei es durch Notwehr, fahrlässige Tötung, Totschlag oder Mord)
2. falls die amtierende Herrschaftsperson durch einen Berufsmörder getötet wird und der Auftragsgeber zweifelsfrei ermittelt werden kann, dürfen sowohl der Berufsmörder als auch der Auftragsgeber nicht gekrönt werden.

Also dann, das Kapitel wartet schon, nehmt es auseinander. :)
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